Sunday, 15. December 2019

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News
Vogelspinne in Abwasserschacht PDF Drucken E-Mail

Am heutigen Montagmorgen wurde die Feuerwehr Engen von der Polizei Singen zu einer Tierrettung angefordert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte mit Einsatzleiter Thomas Maier wurde festgestellt das eine Vogelspinne mit einem Durchmesser von 10 cm in einem Abwasserschacht sitzt. Mit Hilfe eines Kunststoffbehälters wurde die Vogelspinne eingefangen und der Polizei übergeben. Danach war der Einsatz beendet.

Zur Vogelspinne: Es handelte sich um eine Blaue Ornament-Vogelspinne

Aussehen und Maße

Die Ornament-Vogelspinne erreicht als Weibchen eine Körperlänge von etwa 6,5 bis 7,0 Zentimeter und als Männchen eine Körperlänge von etwa 5,0 bis 5,5 Zentimeter. Die Grundfärbung der Blauen Ornament-Vogelspinne ist ein intensives metallisches Blau, was nach jeder Häutung noch intensiver wird. Das Männchen weist ein dunkleres Blau auf als das Weibchen. Dorsal zeigt sich ebenfalls ein Blau mit weißem Ornament auf dem Carapax. Eine arttypische weiße Blattzeichnung, die eher einem Ornament gleicht, hebt sich auf dem Opisthosoma ab. An den Beinen befinden sich gelbliche Flecken. Es gibt mindestens zwei Farbvarianten, die nominale und die dunkle Variante. Die dunkle, die sogenannte schwarze Farbvariante, tendiert von Blau zu Schwarz mit metallischen Reflexen. Diese Farbvariante ist sehr selten in der freien Natur zu sehen. Bei beiden Geschlechtern ist der gesamte Körper mit einer Behaarung bedeckt und überwiegend sind die Härchen mit Nervenzellen verbunden und dienen somit als Tasthaare, die auf Berührung und Vibrationen empfindlich reagieren. Hauptsächlich weisen die Beine eine starke Behaarung auf. Die übrigen Härchen werden in Brennhaare, Hörhaare, Geschmackshaare und Hafthaare unterschieden. Im Allgemeinen ist das Männchen kleiner als das Weibchen und ist meist an seinen langen Beinen und an seinem schlankeren Körper gut zu erkennen. Das Männchen der Blauen Ornament-Vogelspinne weist keine Tibialhaken auf. Das Weibchen ist etwa mit 2,5 bis 3,0 Jahren geschlechtsreif, während das Männchen schon mit 1,5 bis 2 Jahren die Geschlechtsreife erreicht. Die Lebenserwartung der weiblichen Blauen Ornament-Vogelspinne kann bei etwa 15 Jahren liegen, während das Männchen nach der letzten Reifehäutung nur noch mehrere Wochen oder Monate lebt. Die metallisch blaue Färbung hilft den Tieren bei der Hitzeregulierung, direkt auftrfendes Sonnenlicht wird reflektiert und schützt so vor dem überhitzen.

Lebensweise

Die Blaue Ornament-Vogelspinne ist eine baumbewohnende Vogelspinne und tritt sogar in Gruppen auf, was sehr selten bei Vogelspinnen vorkommt. Die Aktivitätszeit der Blauen Ornament-Vogelspinne ist in der Nacht und in den Morgenstunden. Diese Art ist eine sehr flinke Spinne und gelegentlich kann sie auch aggressiv reagieren.

Gift

Kommt es doch zu einem Biss, muss die Wunde sofort desinfiziert werden, da sich auf den Cheliceren häufig Bakterien befinden, die eine Infektion auslösen können. Der Biss einer Poecilotheria gehört wohl zu den gefährlichsten im Reich der Vogelspinnen. Je nach Geschlecht, Grösse und Menge des Giftes sind Symptome zwischen Bienenstich ähnlich bis zur Bewusstlosigkeit und wochenlangen Krämpfen möglich. Schmidt (2000) führte die Gattung als humanpathogen(menschenschädigend). Die Männchen besitzen wahrscheinlich ein potenteres Gift als die Weibchen, da sie sich bei der Suche nach einem paarungswilligen Weibchen in grössere Gefahren begeben.


Für uns als Feuerwehr sind diese Art von Einsätzen mit exotischen Tieren sehr selten.

 
Oldtimer WM PDF Drucken E-Mail

Die Feuerwehr Engen nahm mit ihrem Oldtimer  LF15 aus dem Jahre 1950 an der Oldtimer WM in Bruch am Großglockner teil. Die WM bestand aus zwei Gleichmäßigkeitsfahrten, diese wurden am Schluss zusammengezählt und der, der am Nächsten an der  vorgegebenen Durchschnittsgeschwindigkeit lag gewann die WM. Für die Feuerwehr Engen war es die erste Teilnahme an diesem Wettbewerb um so größer war die Freude über den erreichten 4. Platz.


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"Stadtbrand Engen 1911" und „Historischer Handdruck-Feuerspritzenwettbewerb“ PDF Drucken E-Mail

 vom 16.- 19. Juni 2011

Den Auftakt zu den Gedenktagen zum Engener Stadtbrand 1911 vom

17. bis 19. Juni 2011 bildete bereits die Eröffnung der Ausstellung "Stadtbrand Engen 1911" im Städtischen Museum, am 16. Juni 2011. Tags darauf, am Freitag 17. Juni  folgten dann ein Handwerkervesper und die offizielle Eröffnung der Gedenktage durch Bürgermeister Johannes Moser und Stadtbrandmeister Thomas Maier. Ab 20 Uhr ließ eine großartige Unterhaltung durch die Trachtenkapelle Stetten  die Stimmung im Festzelt im Alten Stadtgarten überkochen. Das Festzelt war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Der Samstag, 18. Juni 2011 stand zunächst ganz unter dem Zeichen der historischen Feuerwehrmannschaften und ihren Handdruckspritzen. Beim historischen Spritzenwettbewerb um den Wanderpokal des Markgrafen Max von Baden waren 14 Gruppen aus Nah und Fern angereist. Unter den Klängen des Fanfarenzuges Engen wurde der Wettbewerb eröffnet.  Mit ihren Uniformen, den alten, goldglänzenden Helmen und den restaurierten und bestens in Schuss gehaltenen Handdruck-Spritzen fühlte man sich in eine vergangene Zeit zurück versetzt.  Höhepunkt dieses rundum gelungenen Tages war die nächtliche Vorführungen zum Engener Brandgeschehen vor 100 Jahren. An den drei Brandherden in der Spendgasse, am Marktplatz und in der Lupfenstrasse inszenierten die Feuerwehren von Engen, Anselfingen, Biesendorf, Welschingen, Mühlhausen-Ehingen und der Werksfeuerwehr Maggi aus Singen die Löscharbeiten unter den dramatischen Begleitrufen der Bürgersfrau Brigitte Messmer. Voller Begeisterung und mit viel Körpereinsatz beteiligten sich die zahlreichen Besucher an den Löscharbeiten, sei es durch die Bedienung der Pumpen oder durch die Beteiligung an den Löschketten durch eiligst herbeigeschaffte Eimer. Auf diese Weise und durch die Beleuchtung der Altstadt mit bengalischem Feuer, sowie künstlich erzeugtem Rauch, wurde die Dramatik des Stadtbrands von vor 100 Jahren für alle Beteiligten unmittelbar erfahrbar. Nach der Inszenierung begeisterte DJ „Grisu“ bis nach Mitternacht die Menschen im  voll besetzten Festzelt. Der Frühschoppen am Sonntagmorgen war dann ebenfalls wieder sehr gut besucht und die Stadtmusik Engen brachte tolle Stimmung ins Zelt. Bei der Fahrzeugausstellung „von der Handdruckspritze zum Hightechgerät“ in der Engener Altstadt konnten sich viele Besuchen über den technischen Wandel bei der Feuerwehr informieren. Auch an diesem Nachmittag waren wiederum zwei Inszenierungen des Brandgeschehen vor 100 Jahren durch die Feuerwehrwehren der Höhepunkt. Hunderte Menschen ließen sich erneut von den Vorführungen mitreißen.

Danach wurde noch im Festzelt über die tollen Inszenierungen und die vielen anderen, ausgezeichneten Veranstaltungen der Feuerwehr geredet bis das Veranstaltungswochenende seinen Ausklang fand. Stadtbrandmeister Thomas Maier wie auch Christian Boike, der die Veranstaltungen koordinierte, zeigten sich überaus zufrieden: "Unsere Besucher waren sehr angetan von den Darbietungen – der Einsatz hat sich gelohnt."

Noch am Abend war die Feuerwehr mit dem Aufräumen des Festplatzes beschäftigt, was auch noch den ganzen nächsten Tag andauerte.

 

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