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Waldbrandübung

 

Am Samstag, den 22.06. führte die Feuerwehr Engen eine Waldbrandübung durch. Die Übungsannahme war, dass in Welschingen im Ertenhag durch ein Reisig Feuer ein Waldbrand ausgebrochen ist. Um kurz nach 8 Uhr wurden die Abteilungen Engen und Welschingen alarmiert.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen stelle sich heraus, dass im südlichen Teil des Ertenhag ein Feuer brannte, welches sich bereits nach Norden in den Wald ausgebreitet hatte. Die Einsatzleitung ließ daraufhin die Abteilungen Engen und Anselfingen per Vollalarm alarmieren. Da sich das Feuer aber sehr schnell Ausbreitete wurden kurze Zeit Später alle Abteilungen per Sirene und Meldeempfänger alarmiert.

Die Aufgaben, die die Feuerwehr zu bewältigen hatten, stellten sich als schwierig da, da mehrere Kilometer weit Schlauchleitungen verlegt werden musste und Parallel dazu wurde Löschwasser mit den Tanklöschfahrzeugen zur Einsatzstelle gebracht. Die Einsatzstelle wurde in drei Abschnitte unterteilt: Abschnitt 1 Osten, Abschnitt 2 Süden und Abschnitt 3 Norden.

Im Abschnitt 1 wurden zwei B-Leitungen am Schützenhaus vorbei in den Wald gelegt. Alle 80 Meter wurde ein Verteiler gesetzt und mit 2 C-Rohren die Brandbekämpfung aufgenommen.  Als die Leitung und die Pumpen standen wurden aus dem Bach ca. 1000 Liter Wasser in der Minute an die Einsatzstelle gefördert. Hier waren 5 Fahrzeuge und 36 Feuerwehrleute Eingesetzt.

Im Abschnitt 2 wurde eine B-Leitung aus dem Hydrantennetz rechts am Grillplatz vorbei an den Waldrand gelegt auch hier wurden alle 80 Meter ein Verteiler gesetzt und mit je einem C-Rohr die Brandbekämpfung aufgenommen. Hier wurden bis zu 800 Liter Wasser in der Minute an die Einsatzstelle gefördert. Es waren 3 Fahrzeuge und 21 Mann im Einsatz.

Im Abschnitt 3 wurde mit verschiedenen Wasserführenden Fahrzeugen  Wasser an die Einsatzstelle gebracht. Hier wurde mit drei C-Rohren die Brandbekämpfung aufgenommen es wurden ca. 400 Liter Wasser in der Minute abgegeben. Parallel zur Brandbekämpfung wurden mehrere Bäume gefällt um eine Schneise zu schaffen das sich der Brand nicht weiter ausbreiten konnte. Es waren 5 Fahrzeuge und 25 Mann im Einsatz.

Die Führungsgruppe koordinierte das Einsatzgeschehen und Unterstütze den Einsatzleiter. Alle Informationen die von den drei Abschnittsleitern bei der Führungsgruppe ankamen wurden dokumentiert und in die Lagekarte eingezeichnet. Somit hatte der Einsatzleiter immer eine Aktuelle Lagekarte und konnte jederzeit gezielt auf Veränderungen reagieren. Die Führungsgruppe war mit 8 Mann und einem Fahrzeug im Einsatz und der Einsatzleiter und seine Abschnittsleiter waren 4 Mann und mit einem Fahrzeug im Einsatz.

An dieser Übung nahmen knapp 100 Feuerwehrleute mit 15 Fahrzeugen teil, es wurden über 2500 Meter B-Leitungen verlegt, ca. 400 Meter C-Leitungen und es waren 12 C-Rohre im Einsatz.

Gegen 14 Uhr war die Übung beendet und alle Fahrzeuge wieder Einsatzbereit. Zum Abschluss gab es noch eine Nachbesprechung und ein gemeinsames Essen.